27.09.2010

Spitzenmedizin in Coburg

Spitzenmedizin in Coburg

Geschäftsführer Uwe Möller-Ühlken und Ärztlicher Direktor Professor Dr. Dr. Walter Ludwig Strohmaier waren sich am Samstagnachmittag einig: Der "Tag der offenen Tür" des Klinikums Coburg war ein voller Erfolg. Dabei, so Möller-Ühlken, ging es darum, den Bürgerinnen und Bürgern das medizinische Spektrum des Krankenhauses nahe zu bringen. Vielen ist unbekannt, dass in der Vestestadt Spitzenmedizin geboten wird, die selbst internationalen Vergleichen standhält.

Dafür stehen beispielsweise die Dialyse oder die Kardiologie am Klinikum Coburg, beide laut Geschäftsführer Möller-Ühlken die größten in Bayern. Privatdozent Dr. Dr. Anil-Martin Sinha erläuterte den Besuchern den Kardio-MRT, die Magnetresonanztomografie zur Untersuchung des Herzens. Hier arbeitet die Coburger Kardiologie unter anderem mit der amerikanischen University of Utah in Salt Lake City zusammen, wo Mario Capecchi lehrt. Er hat 2007 den Medizin-Nobelpreis erhalten. "Das ist ganz hohe Wissenschaft, die wir in Coburg betreiben", so Sinha bei den sehr stark nachgefragten Führungen durch die kardiologische Abteilung.

Aber auch alle anderen Bereiche waren zeitweise überfüllt, so groß war das Interesse am "Tag der offenen Tür". Einblick in ihre Arbeit gaben die Apotheke, das Medizinische Versorgungszentrum, die Radiologie, die Kinderkrippe, das Hygieneteam, die Urologische Klinik, die Allgemeinmedizin, die Akutgeriatrie und der Sozialdienst, die Nephrologie, die Frauenklinik, die Allgemeinchirurgie, die Allgemeine Pflege, das Entlassmanagement, die Krankenpflegeschule, die Endoskopie und der Ultraschall, die Strahlentherapie, die Anästhesie, die Unfallchirurgie, die Kardiologie, die Diabetologie, die Physiotherapie und die Geriatrie. In allen Abteilungen standen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Besuchern für ausführliche Informationsgespräche zur Verfügung. Und dieses Angebot wurde, wie nicht nur die beiden Chefärzte Professor Dr. Johannes Kraft und Dr. Christian Pohlig bestätigten, ausgiebig genutzt.

Ärztlicher Direktor Professor Dr. Dr. Walter Ludwig Strohmaier betonte, mit dem "Tag der offenen Tür" sei es gelungen, Vertrauen in der Bevölkerung für das Klinikum Coburg zu schaffen "und zu zeigen, was in unserem Haus angeboten wird, welches medizinische Leistungsspektrum wir vorhalten und mit welcher Qualität und Kompetenz wir medizinische Versorgung in unserer Region leisten". Natürlich, so Strohmaier, gebe es Berührungsängste, "aber die möchten wir gerade mit solchen Veranstaltungen abbauen". Am Samstag sei das bei vielen Besuchern auch gelungen, deren Zahl in die Tausende ging. "Wir zeigen alles, was wir haben. Das ist absolute Transparenz", so der Ärztliche Direktor.

Geschäftsführer Uwe Möller-Ühlken sprach am Ende des Tages von einem "ausgesprochen interessierten Publikum", das das Informationsangebot gerne und intensiv angenommen habe. Das Ziel, das Klinikum Coburg als leistungsfähiges Krankenhaus einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, sei erreicht worden. Und Ärztlicher Direktor Walter Ludwig Strohmaier ergänzte im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses: "Wir sind sehr zufrieden."

Neue Presse Logo Wolfgang Braunschmidt