16.09.2011

Neue Flusslandschaft

Neue Flusslandschaft

Rödental - Der Senat unternahm bei seiner Sitzung am Mittwoch zunächst eine Besichtigung des Friedhofes. Dabei stellte sich dann schnell heraus, dass viele Äste morsch sind und teilweise schon abbrechen. Ein prägnanter Baum, eine Weide, wird auf alle Fälle gefällt. Über drei weitere mit einem Stammdurchmesser von rund 40 Zentimeter wird noch entschieden, ob Äste entfernt (4000 Euro), ob sie saniert (9000 Euro) oder gegen Neuanpflanzungen (3000 Euro) gefällt werden.

Die Fischtreppe am Rosenauer Weg ist fertig gestellt. Forstbetriebsleiter Albert Schrenker und Forstwirtschaftsmeister Norbert Seitz gaben dazu Erläuterungen vor Ort. "Drei Fliegen wurden mit einer Klappe geschlagen, die Aufstiegshilfe, Öko-Strom aus dem anliegenden Wehr und das Katastrophenmanagement", wie Schenker betonte. 105 000 Euro wendeten die Bayerischen Staatsforsten auf, um auf 200 Meter Länge einen mäanderartigen Flusslauf zu schaffen. Immerhin laufen 250 Liter pro Sekunde durch den neugeschaffenen Flusslauf, der sich bestens in die Landschaft einfügt.

Im Kindergarten St. Marien in Einberg wird neben der bestehenden Krippengruppe eine weitere mit zehn Plätzen etabliert. Laut Architektin Marion Setzer werden bestehende Räumlichkeiten umgebaut. Die Kosten, einschließlich Einrichtung, belaufen sich auf 86 000 Euro. Einsparungen von 15 000 Euro wären möglich. Die staatliche Förderung beträgt 75 Prozent. Dazu Pfarrer Winfried Rucker vom Träger, der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde: "Die Stadt Rödental hat eine offene Hand für Kinderbetreuung."

Die Sanierungsarbeiten der Ortsverbindungsstraße am Ortsausgang von Waldsachsen Richtung Cortendorf gehen dem Ende zu. Die Straßenaufweitung, Asphaltierung und die Bodenschwelle zur Geschwindigkeitsreduzierung sind fertig gestellt. Lediglich Schutzplanken sind noch anzubringen.

Die Maßnahme ergab sich im Zuge der Baumaßnahmen ICE durch den Bausenberg. Die Kosten liegen bei 75.000 Euro. Voraussichtlich 2012 erfolgt der Abbruch und Neubau der Krebsbachbrücke.

Bei einer Gegenstimme von Stadtrat Ulrich Leicht wurde der Errichtung einer Doppelgarage im "Veilchenweg" zugestimmt. Hierbei war eine Befreiung von Bestimmungen des Baubauungsplanes von 1970 nötig. Ebenfalls zugestimmt wurde nach ausgiebiger Diskussion und mit einigen Auflagen dem Bau einer Gartenhütte auf Doppelgaragen im Bereich "Mahnberg". Geweigert hat sich der Senat, im Bereich der Grünanlage "Röthlein" Bäume zu kürzen. Es werden nur überhängende Äste entfernt.

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