<![CDATA[Region-Coburg.de]]> http://www.region-coburg.de Fri, 18 May 2012 06:00:00 +0000 http://www.region-coburg.de/images/logo.gif <![CDATA[Region-Coburg.de]]> http://www.region-coburg.de Zend_Feed de http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss <![CDATA[Video: Der Freischütz]]> http://www.region-coburg.de/videos/der-freischuetz/ Der Freischütz

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Sie gilt als so etwas wie die Nationaloper der Deutschen. Allerdings hat sie der Komponist Carl Maria von Weber nicht als solche konzipiert, für diese Widmung zeichnete alleine das Publikum und der Zeitgeist im 19. Jahrhundert verantwortlich. Knapp 200 Jahre nach der Uraufführung in Berlin hat die Coburger Inszenierung mit platter Volkstümelei herzlich wenig zu tun. Das Premierenpublikum war davon begeistert!

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Wed, 25 Apr 2012 18:19:00 +0000
<![CDATA[Video: Tag der E-Biker]]> http://www.region-coburg.de/videos/tag-der-e-biker/ Tag der E-Biker

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Im vergangenen Jahr wurde der Veranstaltungskalender der Stadt Neustadt um eine große Attraktion erweitert. Am ersten E-Bike-Tag fanden sich Bürger und Interessierte aus nah und fern auf dem Neustadter Marktplatz ein, um sich über die neuen strombetriebenen Fahrräder zu informieren und die unglaublichen Geschwindigkeiten der Fahrer bei den oberfränkischen E-Bike-Meisterschaften zu bestaunen.

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Fri, 27 Apr 2012 18:04:00 +0000
<![CDATA[Die neue CO 13 kann kommen]]> http://www.region-coburg.de/nachrichten/co-13-kann-kommen/ Die neue CO 13 kann kommen

Sonnefeld - Der Spatenstich für die neue Streckenführung der Kreisstraße CO 13 bei Ebersdorf ist in greifbare Nähe gerückt. Kreiskämmerer Gerhard Lehrfeld gab bei der Sitzung des Bauausschusses des Landkreises am Donnerstag im Sonnefelder Rathaus bekannt, dass keine Klagen gegen den Planfeststellungsbeschluss zu erwarten seien.

Mittlerweile sei die Klagefrist abgelaufen. Weder der Regierung von Oberfranken noch dem Verwaltungsgericht lägen Klagen vor. Besonders die Betriebe in Ebersdorf und im Gewerbegebiet Friesendorf sehnen die neue Trasse herbei. Bislang muss sich der gesamte Lieferverkehr durch das Nadelöhr der alten Strecke in Ebersdorf drängen. Seit Beginn der Planungen sind 21 Jahre vergangen. Ein Baubeginn steht auch jetzt noch nicht fest.

Wie die Ausschussmitglieder feststellen konnten, sind die Ortsdurchfahrten in Neuensorg, Kreisstraße CO 11, und in Hassenberg, Kreisstraße CO 10, in einem schlechten Zustand. Beide sollen noch in diesem Jahr erneuert werden, so der einstimmige Beschluss.

Im aktuellen Investitionsprogramm des Landkreises Coburg für die Jahre 2011 bis 2015 sind die Kosten für eine Deckensanierung der CO 11 in Neuensorg mit 150 000 Euro veranschlagt. Der Zustand der Strecke habe sich zunehmend verschlechtert. Jetzt bestehe dringender Sanierungsbedarf, so der im Landratsamt für Tiefbau zuständige Hans-Joachim Knauer.

Einen Vollausbau könne der Landkreis derzeit nicht finanzieren. Er sei aber auch nicht unbedingt notwendig. Die Fahrbahn könne so wiederhergestellt werden, dass sie für zehn Jahre in Schuss sei, erläuterte Knauer. Die marode Ortsdurchfahrt weist Risse und tiefe Rinnen auf, in denen sich Regenwasser sammelt. Die aus dem Jahr 1972 stammende Straße soll auf einer Länge von 450 Metern erneuert werden.

Zur Sanierung gehören neue Entwässerungsrinnen. Die Rinnen seien jetzt so stark beschädigt, dass sie Regenwasser teilweise gar nicht mehr ableiteten, so Knauer.

Für das gleiche Vorgehen entschied sich der Ausschuss bei der Kreisstraße CO 10 durch den Sonnefelder Ortsteil Hassenberg. Die 1977 gebaute Straße weist ähnliche Schäden auf wie die Ortsdurchfahrt von Neuensorg. Die geschätzten Kosten des Ausbaus auf einer Länge von 620 Metern liegen bei 130 000 Euro.

"Die Deckschicht zeigt fortgeschrittene Auflösungserscheinungen", erklärte Knauer. Die Entwässerung sei größtenteils funktionslos und trage damit zur Verschlechterung der Gesamtsituation erheblich bei.

Sperrvermerk für Etat der CO 10

Im Zuge der Beratungen über den Kreishaushalt 2012 bekam der Etat für den Ausbau der CO 10 einen Sperrvermerk. Die Mitglieder des Bauausschusses wollten sich erst vor Ort vom schlechten Zustand der Straße durch Hassenberg überzeugen. Nach dem Ortstermin stimmte der Ausschuss zu, die Mittel zur Sanierung freizugeben.

Mittlerweile liege die Baugenehmigung für die neue Straßenmeisterei des Kreises vor, so Kämmerer Lehrfeld. Der geplante Gebäudekomplex am Landratsamt soll nach ersten Entwürfen auch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach tragen. Nachdem sich die Einspeisevergütung für Solarstrom aber verringere, dauere es länger, bis sich eine solche Anlage amortisiere. Der Kreis denke daher über einen Verzicht auf den Einbau nach.

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Fri, 27 Apr 2012 19:00:00 +0000
<![CDATA[Rasante Fahrt auf dem Anger]]> http://www.region-coburg.de/nachrichten/rasante-fahrt-auf-dem-anger/ Rasante Fahrt auf dem Anger

Coburg - Mit dem traditionellen Bieranstich und einem Feuerwerk ist am Freitagabend das Coburger Frühlingsfest auf dem Ketschenanger eröffnet worden. Oberbürgermeister Norbert Kastner zapfte routiniert das erste Fass Bier an. Zuvor hatte er das Frühlingsfest als gelungenen Auftakt im Coburger Veranstaltungskalender bezeichnet. Ein Dank des Oberbürgermeisters galt der Sektion Coburg im süddeutschen Verband reisender Schausteller und Handelsleute mit ihrem Vorsitzenden Ralf Pazdera. Er habe einmal mehr einen attraktiven Festplatz organisiert.

Das Frühlingsfest dauert bis Sonntag, 6. Mai. Der Festbetrieb beginnt Montag bis Samstag jeweils um 14 Uhr, Sonntag jeweils um 11 Uhr. Die Maß "Frühlingsfestbier" kostet 5,50 Euro. Das detaillierte Programm kann im Internet unter der Adresse www.coburg.de abgerufen werden. Gestern Abend starteten Ralf Pazdera (rechts) und der Coburger Regionalmanager Stefan Hinterleitner (Mitte) zu einer flotten Fahrt auf der Achterbahn am Ketschenanger.

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Sun, 29 Apr 2012 10:08:00 +0000
<![CDATA[Video: Zieh den Stecker]]> http://www.region-coburg.de/videos/zieh-den-stecker/ Zieh den Stecker

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Es gibt auch ein Leben offline - das ist die zentrale Botschaft der jungen Medienmacher aus dem Neustadter Arnold-Gymnasium an die Generation Facebook. Für ihre vier Viedeoclips zu Thema wurden sie im März mit dem Coburger Medienpreis 2012 ausgezeichnet. Jetzt nutzten sie die Gelegenheit, um sich bei Förderern und Sponsoren zu bedanken.

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Sun, 29 Apr 2012 12:00:00 +0000
<![CDATA[Video: Erlebnisse statt Ergebnisse]]> http://www.region-coburg.de/videos/erlebnisse-statt-ergebnisse/ Erlebnisse statt Ergebnisse

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Immer mehr Vereine klagen über Nachwuchsmangel, gerade Mannschaftssportarten sind davon natürlich besonders betroffen. In dieser angespannten Situation möchte ein Diplomsportwissenschaftler aus Unterfranken hier im Coburger Land eine neue Sportschule für Kinder etablieren. Johannes Lüft heißt der Mann, gleich ist er hier bei mir zu Gast im Studio von nec tv aktuell.

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Mon, 30 Apr 2012 18:05:00 +0000
<![CDATA[Bühne und Basketball]]> http://www.region-coburg.de/nachrichten/buehne-und-basketball/ Bühne und Basketball

Coburg - Ein "Duell auf Augenhöhe", wie es Initiator, Schauspieler und Ex-Zweitligaspieler Frederik Leberle angekündigt hatte, wurde es am Ende doch nicht ganz. Die Basketballer des BBC Coburg kamen, sahen und siegten gegen eine Mannschaft des Landestheaters mit 92:49 auf Brettern, die einmal die große kleine Welt des Coburger Hallensports bedeuteten. Immerhin 600 Zuschauer waren in die Angerturnhalle gepilgert.

Sportliche Schauspieler und schauspielernde Sportler gibt es hier wie dort. Und wenn beide Gruppen bei einer Premiere wie dieser aufeinandertreffen, ist das allemal Stoff für ein Spektakel. Theaterintendant Bodo Busse präsentierte sich jedenfalls von seiner besten Seite und brachte Personal und Ausstattung der allerersten Güte mit. Zwei Lastwagen voll mit allerlei Technik rund um Licht und Sound inklusive Nebelwerfer sorgten für den passenden Rahmen der Show.

Die rockende Theaterband "Jon Bon Jovi - Tribute" um Leader Boris Stark heizte die Stimmung ebenso an wie die entzückenden Balletttänzerinnen und -tänzer um Emily Downs, die sich extra Cheerleader-Choreographien ausgedacht hatte. Mit ihrer brillanten Sopran-Stimmgewalt gab Opernsängerin Ulrike Barz zur Einstimmung gleich zwei Hymnen zum Besten: "One Moment in Time" von Whitney Houston und die dritte Strophe des Deutschlandliedes von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, besser bekannt als Deutsche Nationalhymne.

Dafür fühlten sich noch vor Spielbeginn viele Zuschauer in Zeit und Raum versetzt nach Bamberg in die Stechert-Arena, wie kurz vor einem Endspiel der Brose Baskets um die Deutsche Meisterschaft. Nicht nur Busse ("Ulrike, wieso bist du nur zwei Mal aufgetreten?") hätte sich da weitere Zugaben vorstellen können. Der professionell aufgezogene Show-Einlauf der Mannschaften durch ein Spalier klassischer Cheerleader hindurch hatte schon beinahe professionell-amerikanischen Touch.

Dank dieser fulminanten Show geriet das doch eher triste Angerturnhallen-Flair aus den 1970er-Jahren schnell in Vergessenheit. Die Geschichte des sportlichen Teils der Veranstaltung ist schnell erzählt: Der BBC beherrschte das Spiel und siegte mit 92:49 (48:21): "Nach den schweren Spielen in den letzten Wochen, die uns viel abverlangten, konnten wir unsere Abwehrleistung nicht entsprechend zurückschrauben", schmunzelte BBC-Coach Michael Böhm hinterher. Sein Team machte in dieser Bayernliga-Saison eine ähnliche Entwicklung durch wie der HSC, der nach dem Start mit vier Niederlagen in Serie am Ende fast noch aufgestiegen wäre. Trotzdem herrschte auf Seiten der Theater-Basketballer Zufriedenheit: "Wir haben den BBC unter 100 Punkten gehalten und fast die 50 Punkte erreicht, die wir uns vorgenommen hatten", so Initiator Leberle. Rein sportlich gesehen war man also nicht ganz auf Augenhöhe. Bezieht man jedoch die künstlerische Leistung des Landestheaters mit ein, dann allemal.

Abend für einen guten Zweck

Der Erlös des Abends geht an den Coburger Verein "Pferdegestützte Therapie Hippo-Mobil", der es sich zum Ziel gesetzt hat, diese Methode zur Bewegungs-Förderung für Menschen mit Behinderung zugänglich zu machen. Sogar deren Ehrenmitglied Florian Sitzmann (Söhne Mannheims) war zu Gast. Beim Promi-Shoot-Out erspielten unter anderem Vereinsvorsitzende Annemieke Ehm, Oberbürgermeister Norbert Kastner und Theaterintendant Bodo Busse 250 Euro, die vom Hauptsponsor des Abends, der Sparkasse Coburg-Lichtenfels, auf 500 Euro aufgestockt wurden.

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Mon, 30 Apr 2012 20:00:00 +0000
<![CDATA[Video: Großeinsatz in Neustadt]]> http://www.region-coburg.de/videos/grosseinsatz-in-neustadt/ Wanderbub wieder fit

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Als am vergangenen Samstag in Neustadt die Sirenen heulten, war das nur eine Übung. Der BRK-Kreisverband Coburg hat den Ernstfall simuliert und den Zuschauern seine Leistungsfähigkeit demonstriert. Als Szenario haben sich die Organisatoren eine Explosion auf dem Gelände der ehemaligen Firma Siecor ausgedacht.

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Wed, 02 May 2012 07:50:00 +0000
<![CDATA[Stadt verteidigt Stellplätze]]> http://www.region-coburg.de/nachrichten/stadt-verteidigt-stellplaetze/ Stadt verteidigt Stellplätze

Coburg - Stadt Coburg und Wohnbau weisen vehement die Kritik des Vereins Altstadtfreunde mit ihrer Vorsitzenden Christa Minier an der Neugestaltung der Ketschenvorstadt zurück. Die in Coburger Tageszeitungen veröffentlichten Vorwürfe entbehrten jeder Grundlage und schadeten dem Sanierungsvorhaben, betont Oberbürgermeister Norbert Kastner bei einer Begehung des Quartiers am Montag.

So sei es nicht richtig, dass die geplante Tiefgarage zwölf Millionen Euro koste. Vielmehr seien für die gesamte Sanierung des Quartiers rund 16,6 Millionen Euro veranschlagt, wovon auf die Tiefgarage etwa 6,8 Millionen Euro entfielen, so Wohnbau-Geschäftsführer Willibald Fehn. Außer Frage stehe zudem der Bedarf an Stellplätzen in der Ketschenvorstadt. Zu den Haupteinkaufszeiten sei das Parkhaus Zinkenwehr ausgelastet, sodass dem Handel weitere Parkplätze direkt in der Ketschenvorstadt entgegen kämen. Zudem würden für die Anwohner mehr Dauerparkplätze benötigt. "Wenn ein Quartier dieser Größenordnung attraktiv sein soll, brauchen wir auch eine entsprechende Anzahl an Parkplätzen", erläutert Bürgermeister Hans-Heinrich Ulmann. Darüber seien sich alle Experten einig.

Weil die Altstadtfreunde den Nutzen der Tiefgarage in Zweifel gezogen hätten, müsse die Stadt bei der für Fördermittel zuständigen Regierung einen erneuten Anlauf nehmen, so Kastner. Aufgrund der Veröffentlichungen habe der Fördermittelgeber eine Bedarfsanalyse angefordert.

Als befremdlich empfinden es Kastner und Fehn zudem, dass die Altstadtfreunde der Stadt ein planloses Vorgehen bei der Sanierung unterstellten. "In den letzten 20 Jahren ist kaum ein Vorhaben in Coburg so intensiv geplant worden wie dieses", sagt Fehn. Die Ketschenvorstadt sei Leitprojekt des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK). Seit über sechs Jahren beschäftigten sich Fachleute und Stadtrat mit dem Vorhaben. Der schon fertig gestellte Albertsplatz sei Ergebnis eines transparenten Städtebaulichen Wettbewerbs. Die Information der Bürger über den Baufortschritt werde groß geschrieben.

Absolut abwegig sei die Behauptung, dass Neubau teurer komme als Sanierung. Wie der Unterschied wirklich ausfalle, zeige etwa die Sanierung eines Hauses in der Leopoldstraße nach den Kriterien des Denkmalschutzes, so Fehn. Die Altbausanierung habe mit etwa 3800 Euro pro Quadratmeter zu Buche geschlagen, während bei einem Neubau rund 2 200 Euro pro Quadratmeter fällig gewesen wären.

Kein Verständnis zeigte der Oberbürgermeister für die Behauptung, die Wohnbau sei nicht mehr dem Gemeinwohl verpflichtet. Abgesehen davon, dass dadurch der falsche Eindruck erweckt werde, dass es sich bei der Wohnbau nicht mehr um eine gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft handle, sprächen die Fakten eine deutliche Sprache. Die Wohnbau schaffe nach wie vor bezahlbaren Wohnraum in Coburg. Das sei im Quartier Leopoldstraße geschehen und werde nicht anders in der Ketschenvorstadt kommen. Die Sanierung steigere dort die Zahl der Wohnungen von 255 auf 269. Durchaus bewusst sei sich die Wohnbau, dass sie in der Ketschenvorstadt nicht alles stemmen könne. Acht Häuser sollen zum Verkauf angeboten werden für potenzielle Eigentümer mit einem Faible für historische Bausubstanz. Denn eine sachgerechte Sanierung ist Auflage für jeden Käufer.

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Wed, 02 May 2012 17:32:00 +0000
<![CDATA[Fleißige Forellen]]> http://www.region-coburg.de/nachrichten/fleissige-forellen/ Fleißige Forellen

Coburg - Acht Jungangler mit fünf Betreuern beteiligten sich am Angeln der Jugendgruppe des Bezirksfischereivereins Coburg. Geangelt wurde im eigenen Gewässer der Jugendgruppe, der Röden. Die 6,3 Kilometer lange Strecke beginnt an der Heubrücke bei Haarbrücken und führt bis zur Einberger Brücke in der Einberger Straße im Rödentaler Stadtteil Einberg.

Der Jugendleiter der Jugendgruppe, Bernd Neugebauer, wies die Jugendlichen und ihre Betreuer eingangs darauf hin, dass auch am angrenzenden Biotop geangelt werden darf. Dort haben die eingesetzten Schleien ganzjährig Schonzeit und müssen beim Fang schonend zurückgesetzt werden. Falls Hechte gefangen werden, sollten diese ins Biotop umgesetzt werden.

Das Fanglimit der Salmoniden (Regenbogen- und Bachforellen sowie Saiblinge) und der Friedfische (Karpfen) betrug zwei Stück, dabei waren auch die Schonmaße (26 beziehungsweise 35 Zentimeter) zu beachten.

Wichtig ist außerdem die Ausrüstung der Angler. Außer einem gültigen Fischereischein musste jeder Jugendangler ein Maßband, Angelzange, Hakenlöser, Kescher, Messer, Fischtöter und diverses Angelzubehör sowie einen Eimer oder ein Setznetz (zum Umsetzen ins Biotop) mit sich führen.

Ideale Angelbedingungen

Weil das Ufergelände des Flusses teilweise steil und unbegehbar ist, waren die Betreuer gefragt. Sie gaben Tipps, wie man dort am besten mit dem Angelgerät umgeht. Bei idealen Wetterbedingungen (Temperaturen um die 22 Grad und Sonnenschein) wurden sieben Salmoniden (Regenbogenforellen) mit Längen zwischen 33 und 35 Zentimetern und einige Weißfische (Rotfedern und Rotaugen) gefangen.

David Hein (zwölf Jahre) und Jago Heublein (elf) zum Beispiel holten jeweils zwei Regenbogenforellen aus dem Wasser. Auch die beiden Jugendbetreuer Uwe Hein (Vater von David Hein) und Wolfgang Heublein (Vater von Jago Heublein) zogen zusammen drei Regenbogenforellen an Land.

Neumitglieder sind willkommen

Im angrenzenden Biotop, wurden ein kleiner Karpfen und eine große Goldorfe (auch bekannt unter dem Namen Aland) gefangen, die sofort wieder zurückgesetzt wurden. Auch eine Vielzahl von Weißfischen wurden gezählt.

Übrigens: Die Jugendgruppe unter der Leitung von Bernd Neugebauer freut sich über Neumitglieder – egal ob erwachsen oder jugendlich, ob weiblich oder männlich.

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Thu, 03 May 2012 09:42:00 +0000
<![CDATA[Digital durchs Rodachtal]]> http://www.region-coburg.de/nachrichten/digital-durchs-rodachtal/ Digital durchs Rodachtal

Itzgrund - Super! Für Jugendpflegerin Tanja Katharina Sippel ist bei diesem neuen Angebot der Initiative Rodachtal (IR) alles super. „Super-einfach“ ist der Umgang mit den Navigationsgeräten, „super-spannend“ ist die digitale Schatzsuche und der Cache in Herreth ist sogar mehr als „super“. Der zählt sogar zu Sippels „absoluten Lieblingen“. Die digitale Welt hat Einzug gehalten im touristischen Programm der Initiative Rodachtal . Wer will, kann ab sofort schöne Ecken der bayerisch-thüringischen Grenzregion mit dem Navigationsgerät in der Hand erkunden.

„Geocaching“, die moderne Version der Schatzsuche mittels geographischer Daten, ist in der Tourismus-Branche schon länger ein Thema. Christin Kellner (Touristikmanagerin der IR) hat diesen Weltweit-Zeitvertreib auch schon ausprobiert und ist überzeugt davon, dass sich gerade das Rodachtal dafür regelrecht prädestiniert ist: „So können wir unsere Gäste an Orte führen, die sie sonst vielleicht nicht entdecken würden.“

Tanja Katharina Sippel weiß, wo die schönen im Itzgrund liegen. Sie wurde schon vor einiger Zeit mit ihrer ganzen Familie vom „Geocaching-Fieber“ infiziert und hat für die IR sechs Verstecke im Süden des Coburger Landes gelegt. Die von ihr zusätzlich verfassten Beschreibungen machen es aber auch Menschen, die mit dem „Cachen“ bisher noch nichts anzufangen wussten, leicht. Mit einschlägiger Erfahrung aus der Jugendarbeit im Rücken kann sie das „Geocaching“ auch dem Laien verständlich erklären: „Wir haben doch früher alle einmal eine Stadt-Rallye gemacht – das ist nicht anderes.“ Nur, dass man dabei noch ein Navigationsgerät in der Hand hat.

In der Jugendarbeit hat Tanja Katharina Sippel mit „Geocaching“, natürlich, „super“ Erfahrungen gemacht. Kinder lieben Technik und ihnen macht es Spaß, nach versteckten Schätzen zu suchen – schon ist das Erfolgsrezept komplett. Aber es gibt auch (mehr als man denkt) Erwachsene, die gerne auf „Geocaching“-Touren gehen. Silvia Tauss, die Geschäftsführerin im Seßlacher Arbeitskreis Tourismus, kann diese Einschätzung nur bestätigen: „Wir hatten schon Gäste, die nur deswegen in unsere Gegend gekommen sind.“ Das ist kein Wunder, schließlich werden über die offizielle Internetplattform „geocaching.com“ alleine rund um Seßlach ein gutes Dutzend Verstecke ausgewiesen, die erobert werden wollen.

Beim Testlauf für zwei der sechs Itzgrund-Caches erweist sich Silvia Tauss als echter Fuchs. Niemand aus der Delegation der Initiative Rodachtal entdeckt die kleinen Tupperdosen mit dem Logbuch drinnen so schnell wie die Tourismus-Fachfrau aus dem Seßlacher Rathaus. Ein Naturtalent? Tauss muss da lachen: „Das liegt an meiner Größe – Ihr anderen seid nur alle zu groß.“ Noch in den nächsten Tagen sollen jetzt auch im Seßlacher Stadtgebiet zwei Cache-Verstecke veröffentlicht werden. Auch dort hatte der Jugendpfleger seine Finger mit im Spiel: Silas Adner entwarf die Fragen und Verstecke, die für einen Cache nötig sind.

Uneingeschränkt familientauglich

Natürlich werden durch die „Geocaching“-Verstecke jetzt die Besucherzahlen im Bereich der Initiative Rodachtal nicht explodieren – das wissen auch Christin Keller und ihre Kolleginnen. Aber zur Abrundung des touristischen Angebotes taugt diese moderne Schnitzeljagd allemal. „Unser Durchschnittsgast sucht zuerst nach Wandermöglichkeiten und Kultur“, weiß Silvia Tauss. Mit dem „Geocaching“ habe man nun noch eine Möglichkeit, mit der gerade junge Familien die Zeit vertreiben können. Eine „Super-Möglichkeit“, würde Tanja Katharina Sippel vermutlich dazu sagen.

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Thu, 03 May 2012 13:46:00 +0000
<![CDATA[Wenig Interesse]]> http://www.region-coburg.de/nachrichten/wenig-interesse/ Wenig Interesse

Coburg - Der Landkreis Coburg hat rund 88 000 Einwohner, die Stadt Coburg 41 000. Gemessen daran war die Beteiligung an der ersten "Bürgerwerkstatt" im Rahmen des Aktionsprogramms "Regionale Daseinsvorsorge" (Moro) am Donnerstag im Landratsamt bescheiden. Zieht man Sonnefelds Bürgermeister Rainer Marr, CSU, den Coburger Stadtrat Wolfgang Weiß, Grüne, sowie die ÖPNV-Experten Marita Nehring, Frank Schäfer und Gerd Weibelzahl ab, dann ließ sich die Zahl der Teilnehmer an zwei Händen abzählen. Landrat Michael Busch, SPD, war für die Auftaktveranstaltung des Modellprojekts des Bundesbauministeriums - dem einzigen in Bayern - aus terminlichen Gründen entschuldigt.

Nadine Laskowski, Moro-Geschäftsführerin, war ein klein wenig enttäuscht über die verhaltene Resonanz, die die Bürgerwerkstatt gestern fand. Für die ähnlich gelagerten Veranstaltungen am heutigen Freitag und am morgigen Samstag liegen auch nicht entscheidend mehr Anmeldungen vor.

Dabei geht es bei Moro um die Zukunft des Coburger Landes, die geprägt ist vom demografischen Wandel: das heißt, die Bevölkerung wird älter, und es werden künftig sehr viel weniger Menschen in der Region leben. Die Folgen sind heute schon sichtbar, werden aber weitgehend verdrängt: Schulen und Hausarztpraxen schließen. Kosten für Leistungen der Daseinsvorsorge wie Wasser-, Kanal- oder Straßenausbaugebühren steigen, weil der Unterhalt der Anlagen teurer wird, wenn sie für immer weniger Menschen vorgehalten werden müssen. Einzelhändler, die sich heute noch in Gemeinden mühsam über Wasser halten, geben auf. Moro setzt mit seinen Werkstätten darauf, dass Bürger daran mitarbeiten, Strategien zu entwickeln, wie sich solche Probleme in den Griff bekommen lassen. Das ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit der Region. Marianne Trottier und Axel Dosch vom Berliner Beratungsunternehmen stadt.land.freunde betonten denn auch, es mache für jeden Coburger Sinn, sich in diesen Prozess mit Vorschlägen und Ideen einzubringen. Beim Diskutieren soll es nicht bleiben. "Wir wollen Projekte umsetzen", betont Nadine Laskowski. Dafür sollen die Bürgerwerkstätten den Grundstein legen. 

Die nächsten finden heute, Freitag, ab 15 Uhr und morgen, Samstag, ab 9 Uhr jeweils im Landratsamt Coburg statt. Mehr Informationen gibt es bei Nadine Laskowski, Telefon 09561/514-722, und per E-Mail unter der Adresse nadine.laskowski@landkreis-coburg.de

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Fri, 04 May 2012 20:26:00 +0000
<![CDATA[Berghallen bleiben erhalten]]> http://www.region-coburg.de/nachrichten/berghallen-bleiben-erhalten/ Berghallen bleiben erhalten

Coburg - Noch vor etwa einem Jahr war Peter Klappan, Geschäftsführer des gleichnamigen Immobilienunternehmens, davon ausgegangen, dass er auf eigene Rechnung Studentenwohnungen auf dem Hofbräugelände errichtet. Dort entsteht gerade ein neues Hochschulgebäude (Bauherr: Klappans Campus Coburg GmbH) für die Architekten und Bauingenieure.

Diesen Bau errichtet Klappan als sogenannten Bestellbau für den Freistaat Bayern. Im Mietvertrag ist festgelegt, was das Gebäude enthalten muss – Hörsäle, Seminarräume, Labore, Büros. Von einem Studentenwohnheim war bislang nicht die Rede. Nun aber hat Klappan das Studentenwerk Oberfranken als Partner gewinnen können: Der Verwaltungsrat habe den Plänen zugestimmt, sagte Klappan am Donnerstag. Auch die Oberste Baubehörde des Freistaats sei einverstanden.

Allerdings musste Klappan seine Ausbaupläne für das rund 18000 Quadratmeter große Hofbräugelände ändern. Bisher sollte das Wohnheim auf den Berghallen entstehen. Davon sind die drei Partner Klappan, Studentenwerk und Baubehörde nun abgerückt. Studentenwohnheim und ein Parkdeck werden an den Hang neben die Braumeistervilla gesetzt.

„Das Charmante: Das Gebäude auf den Berghallen wird nicht abgebrochen“, sagt Klappan. Angesichts der Entwicklung sei es gut möglich, dass die Hochschule oder ein daran angeschlossenes Institut den Bau zur Erweiterung brauche. Wenn er in die Berghallen investiere, so Klappan, dann für eine langfristige Nutzung.

In der Zwischenzeit, sagt Klappan, dürfen in den Berghallen auch gern wieder die Designtage stattfinden. Dieses Jahr müssen sie baustellenbedingt in die Innenstadt ausweichen, und nächstes Jahr vermutlich auch: Noch heuer soll ein Architektenwettbewerb für das Studentenwohnheim ausgeschrieben werden, im Frühjahr 2013 beginnt der Bau und 2014 wird er fertig.

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Sat, 05 May 2012 09:30:00 +0000
<![CDATA[Video: Treffpunkt CO-KC-LIF]]> http://www.region-coburg.de/videos/treffpunkt-co-kc-lif-05-2012/ Treffpunkt CO-KC-LIF

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Gleich im Anschluss ziehen die Kollegen von TV Oberfranken wieder ihre Monatsbilanz im Treffpunkt Coburg-Kronach-Lichtenfels für den April 2012. Das endgültige Aus für die traditionelle Bratwurstbude am Coburger Albertsplatz ist dabei nur eines der Themen, die TVO-Moderator Marc Schenk für Sie aufbereitet hat.

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Sat, 05 May 2012 15:00:00 +0000
<![CDATA[Video: Prominente Autorin]]> http://www.region-coburg.de/videos/prominente-autorin/ Prominente Autorin

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Auf Einladung der Stadtbücherei, der vhs-Außenstelle und der Buchhandlung Stache kam die bekannte Schriftstellerin Tanja Kinkel nach Neustadt und stellte im Saal in der Thüringisch-Fränkischen Begegnungsstätte ihren neuen Historienroman vor. Im Mittelpunkt des Mittelalter-Epos steht der berühmte Minnesänger Wather von der Vogelweide.

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Mon, 07 May 2012 18:31:00 +0000
<![CDATA[Standing Ovations]]> http://www.region-coburg.de/nachrichten/standing-ovations/ Standing Ovations

Coburg - Bei der Fernsehshow"Unser Star für Baku" hat Shelly Phillips aus Coburg Millionen Menschen vor den Bildschirmen begeistert. Ins Coburger Landestheater passten dagegen am Freitagabend nur rund 600 Fans, aber, so betonte Shelly, "das heute ist ein ganz anderes, besonderes Gefühl." Und das hatte mehrere Gründe.

Shelly hatte diesmal ihre Band "Kein Frühstück" dabei. Das sind Christoph Monzel, Daniel Probst und Erik Dietzel. "Wir sind an alle 16 Songs für den heutigen Abend nochmal rangegangen und haben sie verfeinert - nur für Euch", kündigte Shelly vor dem Konzert an. Und das war keine Floskel. Im Publikum befanden sich neben ihren besten Freunden und den Fans, die sie schon lange vor den Castingshows hatte, auch "Mama und Papa". Cousin, Großeltern, Onkel und Tante - allesamt aus Berlin - erlebten Shelly gar zum allersten Mal live.

Kein Wunder also, dass die Sängerin es kaum erwarten konnte, endlich loszulegen. Doch vorher musste noch dieser offensichtlich gerade jetzt eher unangenehme Pflichtteil sein: Die Preisverleihung der Metropolregion Nürnberg, die sie zur Künstlerin des Monats gekürt hatte. Nicht mehr im schwarzen Kostüm, wie man Shelly zuletzt bei "Unser Star für Baku" erlebt hatte, sondern in enger Jeans und mit einem viel zu großen Träger-shirt kam sie zusammen mit Oberbürgermeister Norbert Kastner und Laudator Norbert Tessmer auf die Bühne. Von einem Bein auf das andere tretend "ertrug" sie tapfer den Lobgesang des Jurymitglieds, Kulturreferenten und zweiten Bürgermeisters der Stadt ("Coburg ist stolz auf dich"), um ihm am Ende die Urkunde fast aus der Hand zu reißen. Doch Tessmer war noch nicht fertig: "Halt, ich muss noch den Wortlaut der Urkunde verlesen", protestierte er, woraufhin Kastner schallend lachte und Shelly sich sogleich, verschämt ob ihrer Ungeduld, entschuldigte. Später beim Empfang im Spiegelsaal gab ihr Tessmer, der die "Lady und Göre" längst ins Herz geschlossen hat, noch lächelnd mit auf dem Weg: "Gegen Kritik darfst du dich wehren, aber Lobgesänge und Ehrungen musst du ertragen!"

Endlich gehörte das große Haus des Landestheaters nur noch ihr und ihrer Band. Shelly genoss die folgenden fast zweieinhalb Stunden sichtlich. Nicht nur verbal und mit dem Outfit, das sie in der Pause zu Kapuzenpulli und Heavy-Metal-Shirt tauschte, sondern vor allem musikalisch stellte sie klar: "Ich bin nicht nur Soul, sondern auch Rock!" Für eine Prise Rap sorgte der Coburger Beppo S., den Shelly erst kennengelernt, aber gleich in ihre Show eingebaut hatte. Selbst nach der vierten Zugabe konnte sie sich kaum von ihrem stehend applaudierenden Publikum losreißen, "aber wir sind jetzt fertig - in jeder Hinsicht."

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Mon, 07 May 2012 19:07:00 +0000
<![CDATA[Uhusianomwema!]]> http://www.region-coburg.de/nachrichten/uhusianomwema/ Uhusianomwema!

Coburg - Ein Partner ist laut Duden jemand, der etwas mit einem anderen gemeinsam ausübt, ein Teilhaber an einer Sache also. Und 50 Jahre gleichberechtigte Teilhaberschaft im christlichen Glauben feiern heuer die Dekanate der evangelisch-lutherischen Kirche Coburg und der evangelisch-lutherischen Kirche Chimala in Tansania. Das Kürzel dieser Partnerschaft: „ChiCo“.

Am 26. Mai 1962 bat die Bezirkssynode des Dekanats Coburg den Landeskirchenrat München, dem Dekanat Coburg eine konkrete Aufgabe in Südtanganijka vorzuschlagen. Einige Monate später wurde dem Dekanat Coburg angetragen, die Arbeit der damaligen Missionsstation Brandt zu unterstützen. Diese Missionsstation Brandt wurde 1908 von Berliner Missionaren gegründet. Es entstanden im Laufe der Jahrzehnte etliche Gemeinden, aus denen wiederum das Dekanat Chimala wurde. In diese Unterstützungsarbeit der Missionsstation Brandt stiegen die Coburger dann auch ein.

Pfarrer Hans-Gernot Kleefeld und seine Ehefrau Traudl aus Coburg wurden am 10. Mai 1964 in der Morizkirche in einem Sendungsgottesdienst in die afrikanische Partnerkirche ausgesandt. Im Laufe der folgenden 50 Jahre entwickelte sich die Partnerschaft zu einem gegenseitigen Bereichern auf der kirchengemeindlichen Ebene.

Pfarrer Rainer Gerhardt berichtet jetzt in seinem Rückblick: „Im Lauf der Jahre hat sich herausgestellt, dass die Partnerschaft sehr gewonnen hat durch die gegenseitigen Besuche.“ So besuchte unter anderem Pfarrer Alexander Rosenmeyer aus Creidlitz das Partnerdekanat. Er erinnert sich: „Nach dem ersten Besuch habe ich gesagt: Nie mehr! Nach dem zweiten Mal: Gott sei Dank, dass ich da war.“ Zwischen dem ersten Kulturschock und der Erkenntnis, dass sich auch in Tansania das kirchliche Leben positiv entwickelt, brauche es eben manchmal einige Zeit.

Wie Pfarrer Gerhardt betonte, schätzten die tansanischen Christen an den deutschen Christen die strukturierte diakonische Arbeit und die Genauigkeit, so lange man es nicht übertreibe. Allerdings sähen sie auch den Mangel sehr deutlich. Die Verwunderung ob der schönen, aber zugleich oft leeren Kirchen mündete auch in die Frage: „Was macht ihr mit euren jungen Leuten?“ Die Einsicht, dass die jungen Deutschen ihr Leben weitgehend selbst gestalteten und dass sie mit einem fast schon Überangebot an Freizeitmöglichkeiten ihren persönlichen Weg finden müssen, wuchs erst in den letzten Jahren. Denn inzwischen tauchen auch in Chimala immer mehr Satellitenschüsseln auf und die tansanische Jugend stehe genauso vor der Frage: Gottesdienst oder Fernsehen?

„Uhusianomwema“ oder auf Deutsch „Gute Partnerschaft“ lautet der Titel der Chronik und des Bildbandes. Beide sind ab Donnerstag, 17. Mai (Himmelfahrt), im Dekanat erhältlich; die Festschrift mit zahlreichen Bildern für zehn Euro, der Bildband für fünf Euro. Am 17. Mai gibt es auch um 15 Uhr im Gemeindehaus Contakt einen Festempfang und um 18 Uhr in der Morizkirche einen Festgottesdienst zum „ChiCo“-Jubiläum.

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Tue, 08 May 2012 09:16:00 +0000
<![CDATA[Homepage-Baukästen im Test]]> http://www.region-coburg.de/nachrichten/homepage-baukaesten-im-test/ Homepage-Baukästen im Test

Neustadt bei Coburg - Die 10 d des Arnold-Gymnasiums hat gerade Wirtschaftsinformatik. Rechnen ist angesagt, spielt aber eher eine Nebenrolle. Lehrer Thorsten Zipf hat Bedenken, ob seine Schüler die Aufgaben checken. „Ähm, das ist ja wohl falsch“, stellt er mit einem schnellen Blick aufs Blatt fest, das ihm eben gereicht wurde. „Bei der Ex mach’ ich das natürlich besser“, kontert der Schüler und lacht. Überhaupt lachen alle. Sie sind aufgeregt. Bald könnten sie 2000 Euro und eine Reise nach Berlin gewinnen. Tim Fischer kichert und beauftragt seinen Banknachbarn Pascal Seifarth: „Vergiss nicht zu sagen, dass es meine Idee war.“

Pascal (16) vergisst es nicht, als er am Computer in der Schulbibliothek zeigt, worum es geht: Seine Klasse hat am Wettbewerb „Jugend testet“ der Stiftung Warentest teilgenommen. Die 16 Schüler und Schülerinnen wollten herausfinden, was kostenlose Homepage-Baukästen aus dem Internet taugen. Die Idee für das Thema kam von Tim, der Anstoß für die Teilnahme von Lehrer Zipf. „Der Lehrplan für Wirtschaftsinformatik sieht sowieso ein Projekt vor“, sagt er. „Und das Thema mit den Homepages passt gut zum Fach“. In der Verknüpfung mit dem Wettbewerb erhoffte sich Zipf einen Ansporn für die Schüler – und hatte Recht. „Es war schon motivierend für uns, dass wir vielleicht was gewinnen können“, sagt Pascal, den seine Klasse zum Gruppensprecher für das Projekt gewählt hat.

Testkriterien erarbeitet

Zwei Stunden Wirtschaftsinformatik stehen wöchentlich auf dem Stundenplan der 10 d. „Da lernen wir alles, was Unternehmen betrifft“, sagt Pascal. Auch, dass heute jede Firma einen guten Internetauftritt braucht. Ob sich dieser mit Hilfe von kostenlosen Homepage-Baukästen erstellen lässt, untersuchten die Schüler von November bis Dezember 2011. Gemeinsam erarbeiteten sie sieben Kriterien, nach denen sie die Angebote prüften, und bildeten pro Kriterium eine Gruppe.

„Es war ganz schön viel Arbeit“, sagt Pascal. Die Schüler haben sich auch Zuhause mit dem Projekt beschäftigt und ihre Ergebnisse im Unterricht besprochen. Getestet wurden sowohl bekannte als auch unbekannte Homepage-Baukästen. Ergebnis: „Einige der kostenlosen Angebote können durchaus mit den kostenpflichtigen Seiten konkurrieren“, bilanziert Pascal.

2000 Jugendliche dabei

Im Januar hat die 10 d ihr Projekt bei Jugend testet eingereicht. Jetzt heißt es warten, bis die Jury ihre Entscheidung getroffen hat. Sie hat keine leichte Wahl: „Heuer haben wir 550 Arbeiten von 2000 Jugendlichen“, sagt Heike van Laak, Sprecherin der Stiftung Warentest und Mitglied der Schluss-Jury.

Zwei Drittel der Einsendungen befassen sich mit Produkten, ein Drittel mit Dienstleistungen. Drei Vor-Jurys schauen sich die eingeschickten Dokumentationen und Unterlagen genau an und wählen aus beiden Kategorien 20 Projekte aus. Diese gehen in die Schluss-Jury, in der acht Experten der Stiftung Warentest, aus Medien und Verbraucherschutz sitzen. „Wir beraten in einer mehrstündigen Sitzung über die besten Arbeiten und wählen die drei Gewinner beider Kategorien aus“, sagt van Laak. Sie werden dann benachrichtigt, dass sie einen Preis gewonnen haben. „Es wird aber noch nicht verraten, welchen.“

Das erfahren die sechs Besten erst bei der Preisverleihung in Berlin. Die Fahrt dorthin gehört bereits zum Gewinn, außerdem werden Preisgelder von 9000 Euro ausgeschüttet.

Am 15. Juni bekommen die Sieger von Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner ihre Preise überreicht. Vielleicht steht die 10 d aus Neustadt mit auf der Bühne? Ehrensache, dass wir die Daumen drücken.

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Tue, 08 May 2012 13:19:00 +0000
<![CDATA[Video: Wir fliegen alles!]]> http://www.region-coburg.de/videos/wir-fliegen-alles/ Wir fliegen alles!

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Das versprechen die Mitglieder des Modell-Flug-Clubs Neustadt-Sonneberg e. V. auf ihrer Internetseite. Das wollen wir von nec tv aktuell natürlich noch etwas genauer wissen und haben unseren Kameramann Arno Fleischmann an den Rand des Flugfeldes beordert. Hier kommt sein Bericht ...

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Wed, 09 May 2012 06:14:00 +0000
<![CDATA[Video: Wer hat Angst vor Virginia Woolf?]]> http://www.region-coburg.de/videos/wer-hat-angst-vor-virginia-woolf/ Wer hat Angst vor Virginia Woolf?

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„Wer hat Angst vor Virginia Woolf“ – der Film mit Elizabeth Taylor und Richard Burton wurde weltberühmt. Aber dennoch ist Edward Albees Beziehungsdrama ein Bühnenstück. In einer Inszenierung von Schauspieldirektor Matthias Straub wurde am Samstagabend im Großen Haus des Landestheaters Premiere gefeiert.

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Thu, 10 May 2012 07:32:00 +0000
<![CDATA[Drei Kandidaten]]> http://www.region-coburg.de/nachrichten/drei-kandidaten/ Drei Kandidaten

Bad Rodach - Ja, sie werde bei der Bürgermeisterwahl in Bad Rodach antreten, bestätigt Susanne Reinhardt der Neuen Presse am Mittwoch. Die 41-jährige Wirtschaftsingenieurin, die bei einem Coburger Maschinenbauunternehmen als Produktmanagerin arbeitet, tritt für die Freien Wähler an. Sie ist damit die gemeinsame Kandidatin des Bürgervereins Bad Rodach und der Bad Rodacher Bürgergemeinschaft (UWR) Gauerstadt.

Mit der Kommunalpolitik kam Susanne Reinhardt erstmals im Jahr 2008 direkt in Berührung. Damals kandidierte die gebürtige Bad Rodacherin - ihre Eltern führten die Bäckerei Reinhardt - auf der Liste der Freien Wähler für ein Stadtratsmandat. Allerdings schaffte sie den Sprung in das Gremium nicht. Sie ist jedoch, wie Bürgervereinsvorsitzender Ernst-Wilhelm Geiling gestern gegenüber der Neuen Presse betonte, fest im Stadtleben verankert. Sie engagiere sich in Arbeitskreisen des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) und in Vereinen. Unter anderem ist sie Vorstandsmitglied im TSV Bad Rodach. "Aufgrund ihrer Ausbildung, ihrer Verwurzelung in der Stadt, ihres Engagements und ihres Durchsetzungsvermögens ist sie für uns die geeignete Bürgermeisterkandidatin", erläuterte Ernst-Wilhelm Geiling.

Als kommunalpolitische Schwerpunkte setzt Susanne Reinhardt auf die Zukunftssicherung des Wirtschaftsstandorts Bad Rodach. Dazu zählten die im Stadtgebiet ansässigen Unternehmen ebenso wie das Thermalbad. "Arbeitsplatzsicherung ist eine der wichtigsten künftigen Aufgaben", sagte Reinhardt der NP.

Die SPD wird ihren Bürgermeisterkandidaten morgen nominieren. Nach gesicherten NP-Informationen setzen die Sozialdemokraten auf Tobias Ehrlicher, 25, aus dem Stadtteil Breitenau. Der Finanzberater, der bei einem Coburger Versicherungsunternehmen tätig ist, ist 2008 erstmals in den Stadtrat von Bad Rodach gewählt worden. SPD-Ortsvereinsvorsitzender Herbert Müller wollte die Kandidatur von Tobias Ehrlicher nicht bestätigen. Die Bad Rodacher Sozialdemokraten würden ihren Bewerber am 11. Mai der Öffentlichkeit vorstellen, betonte Müller. Ehrlicher selbst war nicht zu erreichen.

Der CSU-Ortsverband Bad Rodach will Anfang nächster Woche festlegen, wer sein Kandidat für die Bürgermeisterwahl ist. Die dafür notwendigen Gespräche seien noch nicht abgeschlossen, so Ortsverbandsvorsitzender Heinrich-Adam Püls. Grundsätzlich, so Püls, verstehe er die Eile nicht, die bei der Kandidatenkür um sich greife. "Wir haben doch noch vier Monate Zeit bis zur Wahl", meinte Püls gegenüber der NP. Am Dienstag hatte Lars Otto angekündigt, dass er sich für das "Zukunftsforum Bad Rodach" um die Nachfolge von Bürgermeister Gerold Strobel bewerben werde.

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Thu, 10 May 2012 17:18:00 +0000
<![CDATA[...ein Stück für den Investor]]> http://www.region-coburg.de/nachrichten/ein-stueck-fuer-den-investor/ ...ein Stück für den Investor

Coburg - Was ist wichtiger – ein Festplatz mitten in der Stadt oder ein Kongresshotel an gleicher Stelle? So platt mag die Frage zwar keiner formulieren, aber darauf läuft es hinaus. Denn direkt am Anger soll ein Kongresshotel errichtet werden, und nicht nur Stadträtin Petra Schneider (SPD) hegt Skepsis, dass sich ein Investor und Betreiber für ein Vier-Sterne-Tagungshotel finden lassen, wenn zweimal im Jahr direkt nebendran der Bär steppt.

Doch die Frage nach dem Festplatz ist nicht die einzige, die den Stadtrat in seiner Maisitzung beschäftigen dürfte. Es dürfte auch um die Frage gehen, ob die Stadt nicht doch einen Teil der Kosten für die Umgestaltung des Ketschenangers übernimmt. Bisher will sie das nicht. Und es dürfte darum gehen, ob ein Investor für den Ketschenanger nicht wenigstens auf einem kleinen Stück etwas bauen darf, was ihm Geld bringt. Das ist bislang nicht vorgesehen.

Es gibt einen Bebauungsplanentwurf für Coburgs neuen Süden (CNS), der auf dem Gelände von Anger und Benno-Benz-Anlage alles enthält, was vom Stadtrat gewünscht ist: Hotel, Stadthalle, Festplatz, Parkplätze unter Bäumen und in einem Parkhaus an der Ecke Karche-/Bamberger Straße sowie eine Dreifachsporthalle (als Ersatz für die Angersporthalle). Doch bauen kann beziehungsweise will die Stadt das alles nicht. Ein Investor soll es tun. Die Stadt nimmt dann einen Teil ab, die Schulsporthalle und vermutlich den Festplatz.

Die Stadt wird aber noch mehr Geld locker machen müssen, vermutet Angela Platsch (Grüne), die wie Petra Schneider in der Lenkungsgruppe sitzt, die sich mit CNS befasst. Da muss zum Beispiel die Benno-Benz-Sportanlage beseitigt und dafür Ersatz geschaffen werden. Nicht nur Angela Platsch fragt sich, ob ein Investor das ohne Gegenleistung tut. Mehr noch: „Für einen Investor sind Park- und Festplatzflächen uninteressant“, sagt Peter Kammerscheid (Freie Wähler), ebenfalls Mitglied der Lenkungsgruppe. Für ihn wie für CSB-Mann Gerhard Amend ist es deshalb denkbar, den Festplatz zu verlegen.

Entscheidung im Mai

Für Hans-Herbert Hartan nicht. „Für mich steht außer Frage, dass wir einen Festplatz da behalten.“ Er wundere sich, dass das Thema jetzt wieder hochkomme, sagt der Oberschützenmeister der Schützengesellschaft Coburg, die auf dem Anger seit 1441 ihr Vogelschießen feiert. Hartan ist aber auch Vorsitzender der CSU-Stadtratsfraktion, die Coburgs neuen Süden voranbringen möchte. Ob es ein Problem ist, ein Hotel neben einen Festplatz zu bauen, müsse doch das Wettbewerbliche Dialogverfahren ergeben, das der Stadtrat nun für Coburgs neuen Süden ausschreiben will, sagt Hartan.

Im Mai soll sich der Stadtrat damit befassen. Bislang tat das die Lenkungsgruppe, der neben Stadträten auch Mitglieder der IHK und der Stadtverwaltung angehören. Dort, sagt Hartan, sei der Festplatz nie in Frage gestellt worden. Doch schon darüber, wie groß der Festplatz noch sein soll, gibt es unterschiedliche Auffassungen: 2,5 Hektar wollen die Schützen, 1,8 Hektar stehen ihnen derzeit zur Verfügung.

Wettbewerb der Städte

Es geht aber nicht nur um die Frage, ob ein Investor den Festplatz neben dem Hotel akzeptiert. „Wir brauchen kein wettbewerbliches Dialogverfahren, an dem am Ende keiner teilnimmt“, sagt Peter Kammerscheid. Deshalb müsse der Investor auch die Möglichkeit haben, etwas zu bauen, das Geld bringt – Wohnungen zum Beispiel oder Büros. Das macht freilich die Akzeptanz für einen Festplatz noch unwahrscheinlicher, auch wenn der aufgrund der langen Tradition des Schützenfestes Bestandsschutz hat.

Für die Schützen müsse notfalls ein anderer Festplatz gefunden werden, sagt Gerhard Amend. Die Entwicklung des Angers gehe vor. „Ich halte es für dringend erforderlich, dass in Coburg im Kongressbereich etwas passiert. Sonst sind wir aus dem Wettbewerb der Städte draußen!“

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Fri, 11 May 2012 09:22:00 +0000
<![CDATA[Video: Just in Case]]> http://www.region-coburg.de/videos/just-in-case/ Just in Case

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Spannend und temporeich wurde am Freitagabend in der Reithalle ein Jugendstück geboten. Das Schauspiel „Just in Case“ nach dem preisgekrönten Roman der amerikanischen Schriftstellerin Meg Rosoff inszenierte Theaterpädagogin Yvonne Schwartz.

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Fri, 11 May 2012 09:25:00 +0000
<![CDATA[Video: Garten setzt Zeichen]]> http://www.region-coburg.de/videos/garten-setzt-zeichen/ Garten setzt Zeichen

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Das "Unmögliche" möglich machen - das ist eine segensreiche Neustadter Tugend, die ein ausgeprägtes Gemeinschaftsgefühl voraussetzt. Was damit bewegt werden kann, wurde am Wochenende einmal mehr deutlich. In den Rödenauen wurde der "Garten der Erinnerung" seiner Bestimmung übergeben - ein Projekt mit Vorbildcharakter.

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Sun, 13 May 2012 15:54:00 +0000
<![CDATA[Video: Ort der Menschenwürde]]> http://www.region-coburg.de/videos/ort-der-menschenwuerde/ Garten setzt Zeichen

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In Deutschland leiden rund 1,2 Millionen Menschen an Demenz, und diese Zahl wird sich bis zum Jahr 2030 mehr als verdoppeln, sofern kein Durchbruch in Prävention und Therapie gelingt. Das ist nicht nur eine Herausforderung für die medizinische Forschung, sondern auch für alle Pflegeeinrichtungen, die solche Patienten zu betreuen haben. Über dieses Thema sprechen wir gleich mit unserem heutigen Studiogast.

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Mon, 14 May 2012 18:08:00 +0000
<![CDATA[Liebe geht durch den Wagen]]> http://www.region-coburg.de/nachrichten/liebe-geht-durch-den-wagen/ Liebe geht durch den Wagen

Coburg - Die Augen von Hubertus Ernst vom Motor-Sport-Club Coburg (MSC) sind am Sonntagnachmittag hochzufrieden über den Coburger Schlossplatz gewandert. Tausende Besucher hatten am Sonntag seit 10 Uhr morgens die rund 300 historische Fahrzeuge begutachtet. Zwei Rekorde für die Oldtimer-Schau des MSC: "So komplett voll war es hier noch nie, wir hätten keine weiteren Fahrzeuge mehr untergebracht", urteilte Ernst glücklich.

Mit dem Oldtimer aus dem Breisgau, aber auch mit dem historischen Motorroller aus Rosenheim waren die Protagonisten teils weit zum Old- und Youngtimer-Wochenende nach Coburg gekommen. Diese Treffen gibt es nicht nur zum Herzeigen, sondern auch zum Sehen, weiß Ernst: "Hier wird untereinander nach Ersatzteilen gefragt, die die Liebhaber teils selbst herstellen, wenn es längst nichts mehr zu bestellen gibt." Und der Gedankenaustausch sei vielen Oldtimer-Fans besonders wichtig.

Ernst freute es sehr, dass es dem MSC gelungen ist, das Interesse der Coburger am Oldtimer-Geschehen zu erhalten und immer wieder aufs Neue zu wecken: "Diese Fahrzeuge sind so wertvoll und verdienen die Pflege und die Arbeit, die man in sie steckt", so Ernst aus voller Überzeugung.

Stefan Baumann und Nina Krögers Herzen schlagen nicht nur füreinander, sondern auch für ihren gemeinsamen Messerschmidt "Kabinenroller" KR 200. "Der vermittelt ein Fahrgefühl, dass es heute nicht mehr gibt", schwärmt Baumann und erzählt von der Direktlenkung des nun 50 Jahre alten Zweisitzers (Baujahr 1962). "An der Ampel machen wir immer kurz für Frischluft das Dach auf. Dann kann ich sogar mit der Hand auf den Asphalt fassen, so tief sitzt man drin", lachte der Staffelsteiner.

Das Mitwitzer Ehepaar Stefan und Carmen Köhler liebt das Gesamtpaket ihres Panther J72, benannt nach dem Baujahr des englischen Roadsters mit einem 137 kW starken Jaguar-Motor. Die Fahrzeuge, damals teurer als ein Ferrari, wurden nur nach Kundenwunsch gefertigt: "Sogar Freddy Mercury hatte einen", weiß Stefan, der das einstmals ausgebrannte Fahrzeug aufwendig restaurierte. "Es ist unser Hochzeitsauto und da auch ich gerne bastle war die vierstellige Zahl an Arbeitsstunden, die wir reingesteckt haben, kein Problem." Die Sportsitze haben sie übrigens aus Sicherheitsgründen eingebaut, "aber auch weil wir keine originale mehr bekommen haben", betont Stefan.

Gottfried Karbitschka aus Coburg hatte sein erstes Ardie-Motorrad auf einer Baustelle entdeckt und seitdem haben ihn die Zweiräder des Nürnberger Herstellers nicht mehr losgelassen: Drei Sondermodelle, eins mit Beiwagen, hatte der 72-Jährige mit auf den Schlossplatz gebracht: "Die sind original wie ab Werk ausgeliefert, deswegen liebe ich sie so", sagte Karbitschka.

Ercan Uzun aus Neustadt bei Coburg liebt sein Käfer Cabriolet ganz einfach, "weil selbst ich ihn ohne Probleme reparieren kann". Das Sondermodell 1302 LS mit seinem 1600er-Motor und 50 PS sei noch ohne Klimbim und mit einfacher Technik gebaut, die jeder verstünde, so der 36-Jährige, der freilich auch die Ausfahrten mit offenem Verdeck bei schönem Wetter immer wieder genießen kann.

"Der ist komplett und zu 100 Prozent original", so der Suhler Lutz Schmidt über seinen Humber, der noch nicht einmal restauriert wurde. Eine ganz große Seltenheit sei dies für ein 1922er Baujahr, betont der stolze 54-Jährige.

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Mon, 14 May 2012 20:17:00 +0000
<![CDATA[Video: Magie des Miteinanders]]> http://www.region-coburg.de/videos/magie-des-miteinanders/ Magie des Miteinanders

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Eine gute Zusammenarbeit ist Ansichtssache - das gilt mit Sicherheit auch für Anbieter und Angebotssuchende auf dem Arbeitsmarkt. Wer hier alles dem Zufall überlässt, ist für die Herausforderungen der Zukunft nicht gewappnet. Diese Einsicht motiviert die Initiatoren der Neustadter Ausbildungsmesse NECazubi nun schon im 6. Jahr.

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Tue, 15 May 2012 15:59:00 +0000
<![CDATA[Video: Spektakel in der Arena]]> http://www.region-coburg.de/videos/spektakel-in-der-arena/ Spektakel in der Arena

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Für das letzte Heimspiel des HSC 2000 Coburg hatten die Verantwortlichen keine Mühen gescheut und die HUK-Coburg arena zum funkelndem Showtempel umfunktioniert. Angesichts der eher dürftigen sportlichen Leistungen in letzter Zeit befürchteten einige Fans allerdings, dass Gaststar Shelly Phillips den Handballern die Schau stehlen könnte. Doch dann kam alles ganz anders beim großen Saisonfinale gegen den EHV Aue.

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Wed, 16 May 2012 16:47:00 +0000
<![CDATA[Szene im Wandel]]> http://www.region-coburg.de/nachrichten/szene-im-wandel/ Szene im Wandel

Neustadt - Die Verleihung des Max-Oscar-Arnold Kunstpreises der Stadt Neustadt für zeitgenössische Puppenkunst ist alljährlich einer der Höhepunkte im Rahmen des Internationalen Puppenfestivals. Dabei nahmen an den 18 Wettbewerben seit 1995 insgesamt über 900 Puppenkünstlerinnen und Puppenkünstler aus 14 Ländern teil. Bisher wurden über 235 Preise vergeben.

"Das internationale Puppenfestival, mit seinem zentralen Höhepunkt, der Kunstpreisverleihung, hat sich für unsere Stadt und die gesamte Region zu einem wesentlichen touristischen Element entwickelt und verfestigt. Es ist sogar steigende Frequenz zu vermelden", konstatierte Oberbürgermeiser Frank Rebhan.

Bezogen auf den Max-Oscar-Arnold-Kunstpreis heißt dies jedoch leider nicht, dass auch hier steigende Tendenzen in der Beteiligung erkennbar sind. Vielmehr lassen rückläufige Bewerberzahlen aufgrund demografischer Prozesse und der Beschäftigung im kommerziellen Bereich für die nächsten Jahre wohl eine Neuausrichtung oder Neustrukturierung der Puppenkunstszene erwarten. Rebhan zeichnete Anne Kohlschmidt mit dem Max-Oscar-Arnold Kunstpreis für das beste Gesamtwerk aus.

"Wesentlichste Aufgabe der Juroren ist es, aus den vielen guten Einreichungen den jeweiligen Sieger zu prämieren, und allen anderen, dieses Mal nicht bedachten, den Ansporn zu geben, weiterzumachen", beschrieb dritter Bürgermeister Martin Stingl in seiner Laudatio die schwierige Aufgabe der Fachjury. Mit der Sonderkategorie des Nachwuchs-Förderpreises sei es ein Anliegen der Stadt, Neueinsteiger für die zeitgenössische Puppenkunst zu gewinnen.

Aus einer weiteren Verpflichtung der Jury zur Wahrung eines hohen künstlerischen und handwerklichen Niveaus kann sich auch, wie in diesem Jahr in zwei Kategorien der Fall, die Entscheidung ergeben, keinen Kunstpreis zu vergeben. Anna Meyer dagegen siegte in drei Kategorien. Viel beachtet ist auch alljährlich der Sonderpreis "Kategorie der Preisträger", aus dem Silke Friedrich siegreich hervorging. Hier dürfen nur die ehemaligen Max-Oscar-Arnold-Preisträger antreten.

Insgesamt sei es für die Stadt als alleiniger Veranstalter wichtig, den MOA-Kunstpreis ständig im Fluss zu halten, um ihn so attraktiv wie möglich zu gestalten.

Die Preisträger der einzelnen Kategorien:

  • Kategorie 1: Die beste Puppe - Tatjana Luft
  • Kategorie 2: Die beste Babydarstellung - Brit Klinger
  • Die beste Kinderdarstellung - Silke Friedrich
  • Kategorie 3: Die beste Jugendlichendarstellung - keine Werke eingereicht
  • Kategorie 4: Die beste Erwachsenendarstellung - kein Preis vergeben
  • Kategorie 5: Die beste Porträtpuppe - Anna Linberger
  • Kategorie 6: Die beste Phantasiepuppe - Anna Meyer
  • Kategorie 7: Die beste Miniaturpuppe (MS 1:12) - Christine Wex
  • Kategorie 8: Die beste Karikatur - Anna Meyer
  • Kategorie 9: Die beste Themenarbeit - kein Preis vergeben
  • Kategorie 10: Experimentelle Puppenkunst - Anna Meyer
  • Kategorie 11: Nachwuchs-Förderpreis - Angelika Rose
  • Kategorie 12: Die Preisträger -Silke Friedrich
  • Kategorie 13: Bestes Gesamtwerk - Anne Kohlschmidt (1.500 Euro)
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Thu, 17 May 2012 16:45:00 +0000
<![CDATA[Video: Helfer in der Not]]> http://www.region-coburg.de/videos/helfer-in-der-not/ Helfer in der Not

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Die Feuerwehr löscht Brände, die Polizei ist als dein Freund und Helfer unterwegs, die Rettungsdienste sind immer zur Stelle, wenn jemand ärztliche Hilfe benötigt, und die Wasserwacht beaufsichtigt Flüsse und Seen. Aber welches Bild haben wir eigentlich vom Technischen Hilfswerk? Gleich werden wir im Studiotalk die Arbeit des THW etwas genauer beleuchten und Licht ins Dunkel bringen.

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Fri, 18 May 2012 06:00:00 +0000