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18.05.2012
Helfer in der Not
Die Feuerwehr löscht Brände, die Polizei ist als dein Freund und Helfer unterwegs, die Rettungsdienste sind immer zur Stelle, wenn jemand ärztliche Hilfe benötigt, und die Wasserwacht beaufsichtigt Flüsse und Seen. Aber welches Bild haben wir eigentlich vom Technischen Hilfswerk? Gleich werden wir im Studiotalk die Arbeit des THW etwas genauer... Ansehen
Artikel
17.05.2012
Szene im Wandel
27 Künstler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz präsentieren 58 Preziosen und stellen sich dem Max-Oscar-Arnold Kunstpreis. Das beste Gesamtwerk kommt von Anne Kohlschmidt.
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Veranstaltungen
Heute bis So, 20.05.
Internationales Puppenfestival
Neustadt bei Coburg
Neustadt lässt die Puppen tanzen
Das größte Event der Welt für Sammler und Liebhaber von Puppen, Teddybären, Hummelfiguren, Miniaturen, Christbaumschmuck, Eisenbahnen, Blechspielzeug und Elastolin-Figuren
Heute, 19:30
Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
Coburg, Landestheater, Großes Haus
Schauspiel von Edward Albee
Wer hätte das alternde Ehepaar Martha und George im Film besser darstellen können als Richard Burton und Elizabeth Taylor? Mussten sie doch nach Meinung mancher Kritiker lediglich sich selbst und ihr facettenreiches Eheleben spielen. Der Film hat das Schauspiel von Edward Albee „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ weltberühmt gemacht.
Und dennoch ist es ein Bühnenstück, beinahe ein Kammerspiel. Zu dicht sind sich die vier Personen, als dass die Nähe ertragbar bliebe. Zunächst sind es ausschließlich Martha und George, die sich nicht scheuen, ihr völlig kaputtes Eheleben auch vor Gästen auszuleben. Martha gefällt sich darin, ihren Mann George zu demütigen; für sie ist George der Versager par excellence. Der Universitätsprofessor George, in zwanzig langen Ehejahren zum Zyniker geworden, entschließt sich zum ultimativen Befreiungsschlag und zeigt den anderen die Verlogenheit ihrer Lebensentwürfe auf.
Zwischen „Gesellschaftsspiel“ und bitterböser Farce bewegen sich Dialoge wie Monologe und am Schluss sind sowohl die Ehe zwischen Nick und Putzi, als auch die Illusionen von Martha und George endgültig zerstört. Lässt sich aus diesen Trümmern etwas Neues aufbauen?
Landestheater Coburg, Premiere am 5. Mai 2012
Heute, 20:30
Jo & Tumoe
Coburg, Irish Pub, Mauer 2
Livemusik im Irish Pub
Morgen, 19:30
Der Freischütz
Coburg, Landestheater, Großes Haus
Romantische Oper von Carl Maria von Weber; Libretto von Johann Friedrich Kind
„Das Bild hängt schief.“ Mit diesen Worten kommentierte einst Loriot das Chaos, das er in Vollstreckung seines Ordnungsfimmels angerichtet hatte. Auch in Agathes Försterstube, Schauplatz des ersten Aktes der Oper „Der Freischütz“, fällt so einiges aus dem Rahmen – nicht der röhrende Hirsch, sondern das Bild des Urgroßvaters.
Die eigentliche Kettenreaktion allerdings löst Jungförster Max aus, der aus Angst vor dem Probeschuss einen Pakt mit dem Teufel eingeht. Zu viel steht für ihn auf dem Spiel: die Hochzeit mit Agathe, die Erbförsterei, der gute Ruf ... So gesehen ist „Der Freischütz“ eigentlich keine besonders deutsche, sondern eine besonders menschliche Oper.
Landestheater Coburg, Premiere am 21. April 2012
Morgen, 20:00
Four Ladies` Night
Coburg, Theater in der Reithalle
Choreografien von Barbara Buser, Rosemary Helliwell, Young-Soon Hue und Tara Yipp
Vier junge Choreografinnen erarbeiten vier Choreografien mit dem Ensemble des Balletts Coburg. Ein Kammerballett mit unterschiedlichen choreografischen Handschriften quer vom klassischen Tanz bis zum Modern Dance. Mal auf Spitze, mal barfuß, mal in Lackschuhen ...
Landestheater Coburg, Premiere am 19. Mai 2012